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Ausleitende Verfahren regen das Immunsystem an.
Zur Anwendung kommen z.B. Blutegel: Die Verwendung des Blutegels in der Medizin ist uralt. Beim fast schmerzlosen Biss durch den Blutegel geraten
verschiedene Stoffe in den menschlichen Körper, die
entzündungshemmend, antibakteriell und gerinnungshemmend wirken. Zudem regen verschiedene Bakterienstämme das Immunsystem an. Ein Nachbluten der Bissstelle kann bis zu zehn Stunden dauern, wodurch die umgebende Haut und das Lymphsystem genügend Möglichkeiten haben, Abfallprodukte und Schlacken auszuscheiden.
Das Schröpfen ist eine weitere Form der ausleitenden Verfahren:
Man unterscheidet das unblutige und das blutige Schröpfen.
Bei Ersterem
wird mit Glasglocken an
bestimmten Punkten des Körpers Unterdruck erzeugt und Blut und andere Körpersäfte angesaugt. Folge: Abfallstoffe werden verstärkt ausgeschieden und innere Organe über die Hautreflexzonen angeregt. Bei der Schröpfmassage werden die Gefäße über den ganzen Rücken gezogen, nachdem dieser mit durchblutungsfördernden Mitteln eingerieben wurde.
Beim blutigen Schröpfen wird die Haut vor dem Ansetzen der Schröpfgefäße oberflächlich geritzt. Folge: Ähnlich wie beim Aderlass wird das Blut verdünnt und die Fließfähigkeit erhöht.
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