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Wer (heil-)fastet, muss nicht unbedingt auf jede feste Nahrung verzichten. Fastenkuren kann man zu Hause oder in einer Klinik durchführen. Wir beraten und begleiten das sogen. Fasten nach Dr. Mayr. Diese Methode hilft besonders bei
chronischen Erkrankungen wie Rheuma, Verdauungsbeschwerden oder Allergien.
Normalerweise nimmt jeder Mensch die Kalorien, die er täglich braucht, mit der Nahrung zu sich. Am Tag sind das etwa 2500 Kilokalorien. Wer fastet,
verzichtet fast auf jede Nahrung von aussen und lebt für eine Zeit von den Reserven seines Körpers, z.B. von den Fettdepots. In diesen Depots sind auch Schlacken abgelagert, die krank machen können. Beim Fasten werden diese Schlacken
abgebaut und der Körper somit entgiftet.
Zur Wirkung des Fastens:
Jedes Organ wird vom umliegenden Bindegwebe mit Nährstoffen versorgt. Feine Blutgefäße transportieren die
Nährstoffe vom Bindegewebe zu den Zellen der Organe. Diese Gefäße münden aber nicht direkt in die Zellen. Sie geben ihre Nährstoffe in eine Schicht, die zwischen dem Bindegewebe und dem Organ liegt. Diese
Verbindungsschicht wird als Grundsubstanz bezeichnet. Sie besteht aus Eiweiß-Zucker-Verbindungen, die zusammen ein Netz bilden. In dieser Grundsubstanz lagern sich schwerlösliche Stoffwechselprodukte, sogenannte
Schlacken, ab. Beim Fasten werden diese Ablagerungen aufgebraucht. Der Austausch von Nährstoffen wird dadurch erleichtert.
Nachgewiesen ist die positive Wirkung bei ernährungsbedingten Krankheiten wie Übergewicht oder Rheuma. Das gilt besonders, wenn die Patienten die
Kur zum Anlass nehmen, ihre Ernährung umzustellen und sich regelmäßig zu bewegen. Ein weiterer Effekt ist, dass sich das Gewebe strafft und Problembereiche wie Zellulite positiv beeinflußt werden.
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